Was wirklich im MSCI World Index steckt

Börse Abschwung

Bürse, Abschwung

dpa Interview zur Homebias bei DAX – Investments

In einem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa), das am 13.2.2018 unter anderem bei n-tv veröffentlicht wurde, stellt Dirk Ulbricht fest, dass der DAX durchaus eine internationale Risikostreuung darstellt. Die Idee der Risikostreuung ist, dass Anleger nicht alles von der wirtschaftlichen Entwicklung in einem Land abhängig machen. Stattdessen sollten sie vielmehr möglichst global anlegen. Bei einem schlechten Konjukturverlauf in einem Land oder Weltregion, hat man so zumindest noch die Chance von einer besseren konjunkturellen Situation andernorts zu profitieren. In diesem Zusammenhang wird immer wieder  gesagt, ein DAX Investment sei diesbezüglich ungeeignet. Tatsächlich sind aber viele Deutsche Firmen, die im DAX sind, weltweit sehr stark vertreten und verdienen, wie bspw. Volkwagen, einen großen Teil ihrer Gewinne im Ausland. Der MSCI World beinhaltet deutlich mehr Aktien. Er enthält aber zu rund 60 Prozent in US-amerikanische Aktien.

ETFs können gute Renditemotoren für die Altersvorsorge oder Vermögensanlage sein

Das iff empfiehlt für die Altersvorsorge und langfristige Anlagen breite gestreute Fonds, die in Ihrer Zusammensetzung den großen Aktienindizes wie dem MSCI-World, dem Eurostoxx oder dem DAX folgen. Diese sogenannten Exchange Traded Funds, kurz ETF, sind aufgrunddessen, dass sie keine Fondsmanager benötigen, sehr günstig. Zudem gibt es wenige Fondsmanager, die sie über längere Zeiträume schlagen.

 

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„Ein Mann ist keine Geldanlage“

In einem Artikel der Frankfurter Rundschau zum Thema Vermögensaufbau für Frauen spricht Dr. Sally Peters vom iff über zielgruppenorienterte Ansprache als Notwendigkeit in einer männerdomierten Welt der Finanzprodukte und Risiken mit unseriösen Vermittlern.

Vereinzelte Anbieter halten bereits seit Jahrzehnten spezielle Angebote für Frauen vor, diese erreichen aber derzeit nur einen Bruchteil der Frauen. Immer mehr Anbieter entdecken das Potenzial und die Notwendigkeit eines spezifischen Angebots für Frauen. Der Blick von Männer und Frauen auf Finanzen nicht grundsätzlich anders. Aber: Die Lebensrealitäten von Frauen und Männer unterscheiden sich (z.B. aufgrund gesellschaftlicher Vorstellungen) häufig noch. „Die Voraussetzungen bei Frauen in Bezug auf Einkommen und Bildung sind leider immer noch andere“, so Peters.

Die Entwicklung zielgruppengerechter Angebote ist grundsätzlich als sehr positiv zu beurteilen. Dennoch sollte immer aufmerksam geprüft werden, welche Interessen die jeweiligen Anbieter verfolgen.

 

 

 

 

 

 

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Was bedeutet das Ende des Aufschwungs für den Vorsorgesparer

Börse Abschwung

Heute ist in der dpa ein Interview mit Dirk Ulbricht über das, was Anleger 2019 erwartet, erschienen (zum Artikel).

Der Aufschwung geht nach 10 Jahren zu Ende. Für Vorsorgesparer, die in Aktien investieren, bringt das erstmal eine schwierige Zeit mit sich. Dank der kostengünstigen, gut diversifizierten Exchange Traded Funds (ETFs) hatte ihre Zahl zuletzt merklich zugenommen. Einige von ihnen wurden gerade auch wegen der stetig steigenden Börsenindizes zu Aktiensparern.

Die Phase der Illusionen, schnell reich zu werden, geht zu Ende

Dirk Ulbricht, 2018

Für viele von ihnen heißt es nun das erste Mal Ruhe zu bewahren, auch wenn die Kurse purzeln. Auch diejenigen, die nicht wissen, ob sie jetzt einsteigen sollen oder nicht: Wer langfristig investieren oder vorsorgen möchte, für den zahlt es sich aus, so früh wie möglich zu investieren – also auch jetzt. Den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden, ist ohne hin den wenigsten vergönnt (Ulbricht 2014).

Mit den sich eintrübenden Konkjunkturzahlen und Aktienindizes läßt auch die übermäßige Risikofreudigkeit nach, die ein langer Aufschwung mit sich bringt. Die Zahl derjenigen, die in Bitcoins oder ähnlichem das schnelle Geld suchen, nimmt zum Glück wieder ab.

Diese Regeln helfen beim Sparen

In einem Artikel der dpa, erschienen u.a. am 13.11.2018 in der Neuen Presse, geben Finanzexperten, darunter auch Dirk Ulbricht vom iff e.V. Geldanlegern Tipps zum Thema Sparen.

Zum allgemein bekannte Dreieck der Geldanlage (Sicherheit, Verfügbarkeit, Rendite) werden Vor- und Nachteile erörtert. Geht es in erster Linie darum, einen Notgroschen richtig anzulegen und somit Sicherheit und Verfügbarkeit einen gleichgroßen Stellenwert bei der Geldanlage einnehmen, sind laut Dirk Ulbricht inländische Geldmarktfonds zu empfehlen.

Wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht, rät er zu breit gestreuten ETFs (Exchange Traded Funds). Rendite ohne Risiko sei schwer zu machen.

Floskeln der Finanzberatung richtig deuten

In einem Medienbeitrag gegenüber der dpa gibt Dirk Ulbricht Tipps zu Floskeln in der Finanzdienstleistungsbranche. Der Artikel ist in der Frankfurter Rundschau am 14.11.2018 erschienen.Sprüche in der Finanzdienstleistung,

Den Tipp, eine größere Geldanlage zu splitten und über einen längeren Zeitraum in Teilbeträgen zu investieren (Cost Average Effekt zu nutzen), um den Durchschnittskurs zu verbessern, hält Dirk Ulbricht vom institut für finanzdienstleistungen für „weit verbreiteten Unsinn“. Es bringt nachweislich keine wesentlichen Vorteile beim Vermögensaufbau. Auf lange Sicht sollte man daher alles sofort anlegen.

Kassensturz zum Weltspartag

In der Frankfurter Rundschau gibt Dirk Ulbricht Tipps zum Weltspartag. Sparen mache auch ohne Zinsen Sinn, wennSparschwein man sich eine Kapitalrücklage von 2-3 Monatsnettogehältern aufbauen möchte. Sichere und liquide Spareinlagen hätten auch in der Vergangenheit – berücksichtigt man die Preisentwicklung – meist eine negative Rendite ergeben. Die Suche nach einer Verbesserung von wenigen Promillepunkten mehr bei der Spareinlage hält er für unnötig, da lohne sich eher die Suche, nach einem günstiger U-Bahn Tarif. Da mit die Chancen für eine kurzfristige Zinswende höher sind, als ein Fortdauern der Niedrigzinsphase, lohne sich insbesondere bei dem niedrigen Zinsniveau keine längerfristige Spareineinlage, bspw. über ein Festgeld. Ulbricht empfiehlt vielmehr die regelmäßige Anlage in einen breit gestreuten Indexfonds, etwa den MSCI World. Den „richtigen“ Startpunkt dafür gebe es nicht. Aber, wer früher einsteigt, erhöht seine Renditechancen. Der vollständige Artikel findet sich hier.