Dr. Duygu Damar-Blanken in die Financial Service User Group (FSUG) der Europäischen Kommission berufen



Die Financial Service User Group (FSUG) der Europäischen Kommission hat Dr. Duygu Damar-Blanken – wissenschaftliche Referentin am iff – zum Mitglied berufen. Die FSUG ist eine beratende Gruppe der Europäischen Kommission, die im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde. Ihr...



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LINKE-SKA: Bedrängen Inkasso-Stellen der Jobcenter Minderjährige?

Unter Drs. 22/16277 ist eine lesenswerte SKA der Linken und die Anwort des Senats zu finden: „Bedrängen Inkasso-Stellen der Jobcenter Minderjährige?“

Thematisch knüpft dies an FR-Online: Inkasso-Stellen bedrängen Minderjährige an. Auch in den aktuellen BAG-SB-Informationen 2024, 154 widmet sich Martin Staiger unter dem Titel „Der Staat im Kinderzimmer – Vollstreckung der Bundesagentur für Arbeit bei Minderjährigen“ dem Thema. Dort wird u.a. auf die fachlichen Weisungen zu § 40 SGB II verwiesen; www.arbeitsagentur.de/datei/anwendung-der-bagatellgrenze-nach-paragraf-40-absatz-1-und-paragraf-41a-absatz-6_ba042634.pdf (Rn. 40.20).

Der Hamburger Senat antwortet u.a.: „Durch die Einführung des § 40 Absatz 9 SGB II zum 1. Januar 2023 erfolgte jedoch eine Verbesserung der Situation minderjähriger Schuldnerinnen und Schuldner. Diese müssen mit Erreichen der Volljährigkeit nunmehr nicht mehr mit dem gesamten bei Volljährigkeit vorhandenen Vermögen einstehen, sondern sie haben einen Freibetrag in Höhe von 15.000 Euro.“

Das ist dann nicht korrekt, wenn schon vor dem Eintritt der Volljährigkeit vollstreckt wird. In diesem Fall ist durch den § 40 Abs. 9 die Situation der Minderjährigen nicht verbessert, sondern diese Norm wird de facto durch die vorherige Vollstreckung unterlaufen.

Das ist ein Misstand, der behoben werden muss.

Siehe auch den Thread „Vollstreckungsankündigungen gegen Minderjährige“ in unserem Austauschforum. Dort heißt es u.a. mit Blick auf die 15T-Euro-Grenze: „Wenn bei den 18-jährigen nichts mehr zu holen ist, versucht man es halt bei den Minderjährigen, weil für die diese Grenze nicht gilt … und da wird sicher der eine oder die andere ein kleines Sparbuch von der Oma, mühsam angespartes Geld aus einem Nebenjob etc. haben. Damit wir der § 40 Abs. 9 SGB II ad absurdum geführt und es ist schlimmer, als es vorher war.“ (Post 12.6.2024, 9:55).

Dr. Duygu Damar-Blanken in die Financial Service Group der Europäischen Kommission berufen



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Nachruf: Peter Zwegat – Ein Leben für die Schuldnerberatung

Mit großer Anteilnahme nehmen wir Abschied von Peter Zwegat, einem langjährigen Wegbegleiter, Kollegen und Freund, der jahrzehntelang unermüdlich Menschen in schwierigen finanziellen Situationen zur Seite stand. Fast zwei Jahrzehnte leitete Peter Zwegat die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle DILAB e.V. in Berlin-Friedrichshain und bleib ihr auch nach seiner dortigen aktiven Beratungstätigkeit als Vorstandsvorsitzender noch viele weitere Jahre treu. Mit Geduld, Fachwissen und einem offenen Ohr begleitete er Betroffene dabei, einen Weg aus der Schuldenfalle zu finden. Dabei ging es ihm nie nur um Zahlen und Bilanzen, sondern vor allem um die Menschen und ihre individuellen Schicksale. Seine Arbeit war von einem tiefen Respekt gegenüber denjenigen geprägt, die den Mut hatten, sich ihren Problemen zu stellen. Mit seiner einfühlsamen, aber zugleich sehr pragmatischen Art hat er unzähligen Menschen neue Perspektiven gegeben und gezeigt, dass auch in scheinbar ausweglosen Situationen…

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Finanzbildung

Berlin, 17. Oktober 2024 - Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlichte am 02. Oktober 2024 einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Errichtung der Stiftung “Geld und Währung” (Finanzbildungsstärkungsgesetz). Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung beteiligte sich hierfür an einer gemeinsamen Stellungnahme der AG SBV. Wir hoffen durch unsere Hinweise Anregungen zum Gesetzentwurf beizutragen, die in den weiteren Diskussionen Beachtung finden. Aufgrund der sehr kurzen Frist zur Stellungnahme konnte nur kursorisch auf ausgewählte Punkte des Entwurfs eingegangen werden.

Zur Stellungnahme