Workshop Finanzlernspiele

Am Mittwoch, 26.08.2026, findet in der Zeit von 09:30 bis 13:00 Uhr der Workshop Finanzlernspiele statt.

Die Landesfachstelle konnte durch eine Sammelbestellung für das Spiel „Monetto“ dafür sorgen, dass das Spiel in vielen Beratungsstellen vorhanden ist. Monetto ist sehr komplex, bietet aber viele Möglichkeiten des Einsatzes.

Das Spiel „1 x 1 – Was kostet das Leben“ ist ein bewährtes Planspiel zur Haushaltsplanung und eignet sich für den Einsatz auch in größeren Gruppen. Die Landesfachstelle konnte einige Spiele erwerben und gibt sie im Workshop an Teilnehmende weiter.

Zum Workshop herzlich eingeladen sind alle Beratungskräfte aus Sachsen, die in Schuldenpräventionsveranstaltungen Spiele einsetzen und sich im Vorfeld damit vertraut machen wollen.

Der Workshop findet statt im

smac, Stefan-Heym-Platz 1, 09111 Chemnitz.

Bitte melden Sie sich mit unten stehendem Formular bis 27.07.2026 an. Der Workshop findet bei einer Mindestteilnehmendenzahl von 12 Personen statt. Die Teilnehmendenzahl…

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Aktionswoche Schuldnerberatung 2026

Bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung

Vom 15. bis 19.06.2026 findet die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Wie komme ich an mein Geld? – Wenn das P-Konto zum Problemkonto wird“.

Trotz eindeutig geregelter gesetzlicher Vorgaben erleben viele verschuldete Menschen weiterhin große Schwierigkeiten mit ihren Pfändungsschutzkonten (P‑Konten). Kontoumwandlungen erfolgen verspätet, gesetzliche Freibeträge werden nicht rechtzeitig berücksichtigt, Guthaben bleiben blockiert. Das muss sich ändern. Die Landesfachstelle Verbraucherinsolvenzberatung in Sachsen stellt sich hinter die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), die jedes Jahr die Aktionswoche initiiert.

Nach Angaben der AG SBV kommt es monatlich zu rund 300.000 bis 350.000 Kontopfändungen. Viele Betroffene sind auf das P-Konto angewiesen, um ihr Existenzminimum zu sichern. Das P-Konto soll Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglichen, ein…

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Die Erbschaftsteueruhr – Weil Erben verpflichtet! #FairErben

Die Erbschaftsteueruhr zeigt die Summe der entgangenen Steuern seit der Erbschaftsteuerreform von 2009. Die Zählung basiert auf dem Subventionsbericht der Bundesregierung.

Jedes Jahr gehen in Deutschland 8,8 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verloren, weil Überreiche bei Erbschaften und Schenkungen massiv begünstigt werden.

Quelle und mehr Infos: www.fes.de/finanzpolitik/erben-verpflichtet-erbschaftsteueruhr

Dort wird übrigens von „Überreichen“ gesprochen und nicht von „Superreichen“. Siehe hierzu Martyna Linartas für Aus Politik und Zeitgeschichte/bpb.de (CC BY-NC-ND 4.0):

Im deutschsprachigen Raum werden Milliardäre häufig als „Superreiche“ bezeichnet. Ich verwende bewusst die Begriffe „Überreiche“ und „Überreichtum“. [8] Sprache prägt unser Denken und kann bestimmte, positive oder negative Assoziationen wecken. Dabei ist exzessiver Reichtum, der Überreichtum der Wenigen, vieles, aber gewiss nicht „super“ – denn er gefährdet sowohl das Klima als auch die Demokratie.

[8] In Anlehnung an Martin Schürz, Überreichtum, Frankfurt/M. 2020.

Siehe auch www.finanzwende.de/kampagnen/ehrensache-erbschaftsteuer-keine-ausnahmen-fuer-milliardaere/fragen-und-antworten-zur-kampagne

Bundestag: Regierungsantwort zur Speicherung von Daten durch Auskunfteien

„Der Bundesregierung liegen keine über öffentlich verfügbare Informationen hinausgehenden Erkenntnisse darüber vor, welche personenbezogenen Daten durch Auskunfteien gespeichert werden, die für die aktuelle Bewertung der Kreditwürdigkeit nicht erforderlich sind. Das schreibt sie in einer Antwort (21/6021) auf eine Kleine Anfrage (21/5731) der Fraktion Die Linke. „Die Erhebung, Verarbeitung und Verwertung personenbezogener Daten durch Auskunfteien, einschließlich der Erstellung und Verwendung von Bonitätsscores, richten sich nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Die Kontrolle und Durchsetzung des Datenschutzrechts erfolgt durch die unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder“, heißt es in der Antwort weiter.“

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1182566

Sozialgericht Berlin verurteilt Jobcenter zur Übernahme der Kosten für einen Pass

Aus dem aktuellen Newsletter von Harald Thomé: „Das Sozialgericht Berlin hat mit Gerichtsbescheid vom 27.04.2026 – S 101 AS 4696/25 entschieden, dass ein Jobcenter die Kosten für die Beschaffung ausländischer Reisepässe als Mehrbedarf nach § 21 Abs. 6 SGB II übernehmen muss. Das Jobcenter wurde zur Zahlung von 338,30 € verurteilt. (…)

Endlich setzt sich das SG Berlin vom Urteil des 4. Senats des BSG ab. Das BSG, Urteil vom 12.09.2018 – B 4 AS 33/17 R, sieht Passkosten als vom Regelbedarf umfasst an und hält deshalb jedenfalls ein Darlehen bis zur Höhe von 217 € für zulässig. Demgegenüber positioniert sich das SG Berlin ausdrücklich anders und stellt klar, dass Passkosten nicht vom Regelsatz umfasst seien und deshalb ein Darlehen – unabhängig davon, ob der Betrag über oder unter 217 € liegt – unzulässig ist.“

Aus der Entscheidung des Gerichts (Absatztrennungen teilweise von uns):

„Bei der Passbeschaffung handelt es sich um einen einmaligen Bedarf.

Bei Bedarfen, die sich prognostisch als einmalig darstellen, ist zu unterscheiden, ob sie grundsätzlich strukturell hinreichend vom Regelbedarf umfasst sind, oder nicht. Sind sie es nicht, ist ein Verweis auf die vorrangige Darlehensregelung des § 24 Abs. 1 SGB II von vorneherein wegen der Art des Bedarfes ausgeschlossen (BT-Drs. 19/24024, 35; LSG Nds-Brem 26.5.2020 – L 11 AS 793/18, Rn. 70; juris).

Gesetz zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung verkündet

Heute wurde das Gesetz zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung im Bundesgesetzblatt verkündet, BGBl. 2026 I Nr. 152 vom 26.05.2026.

Siehe dazu