sucht einen Sachbearbeiter (m/w/d)
für den Bereich der Schuldenberatung.
(Feed generated with FetchRSS)
sucht einen Sachbearbeiter (m/w/d)
für den Bereich der Schuldenberatung.

Das Warten hat ein Ende: Ab sofort ist nicht nur die Anmeldung freigeschaltet, sondern auch das Programm der iff-Konferenz 2026 online einsehbar. Seit rund zwanzig Jahren schafft die iff-Konferenz einen unabhängigen Rahmen, in dem zentrale Fragen des finanziellen...
Berlin, 9. April 2026 – Die BAG-SB unterstützt die Entwicklung des ersten KI‑basierten Chatbots in Deutschland, der künftig Ratsuchenden den Zugang zur Schuldenberatung erleichtern soll. Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für BWL, insbesondere Marketing der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem institut für finanzdienstleistungen (iff), der SCHUFA sowie den Partnern Birds on Mars und der delphi Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH entsteht ein Prototyp eines KI-basierten Tools, der die persönliche Beratung in den Beratungsstellen sinnvoll ergänzen soll. Delphi ist unter anderem für die Entwicklung des KI‑Tools „SuchtGPT“ bekannt.
Digitale Unterstützung für Ratsuchende
Die Nachfrage nach Schuldenberatung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, gleichzeitig sehen sich Ratsuchende häufig mit langen Wartezeiten konfrontiert. Der geplante KI‑Chatbot soll den Zugang zur Beratung niedrigschwelliger gestalten und Ratsuchenden bereits vor dem persönlichen Kontakt eine erste Hilfestellung bieten.
Die Idee orientiert sich an Erfahrungen aus KI-basierten Unterstützungsangeboten wie „SuchtGPT“. Ziel ist es, Ratsuchenden kostenfrei erste fachliche Informationen bereitzustellen, Orientierung zu geben und emotionale Entlastung zu bieten. Dazu gehören unter anderem die Beantwortung von allgemeinen Fragen zur Schuldenberatung und Hilfestellungen bei Fragen rund um den Bereich Existenzsicherung. Zentrale Themen sind Probleme bei der Erfüllung laufender Verpflichtungen, einschließlich Miet- und Stromschulden, Unterhaltszahlungen für Kinder sowie Rückstände bei der Zahlung von Kreditraten. Besondere Aufmerksamkeit gilt Personen, die mit Kontosperren, Wohnungskündigungen oder Energiesperren konfrontiert sind. Ergänzend vermittelt das Tool Informationen zu Schuldenberatungsangeboten.
In Vorbereitung auf einen Termin bei der Schuldenberatung informiert das Tool Ratsuchende zum Umgang mit Gläubigern und Inkassounternehmen, unterstützt u. a. mit Informationen zu Pfändungsmöglichkeiten, sowie dem Insolvenzverfahren. Darüber hinaus erhalten Ratsuchende dabei Unterstützung, sich einen Überblick über ihre finanzielle Gesamtsituation zu verschaffen.
Entlastung für Beratungsstellen
Neben der Unterstützung Ratsuchender soll das Tool auch Beratungsstellen entlasten. Digitale Schritte wie Unterstützung beim Einholen und Vorbereiten von Unterlagen können Wartezeiten sinnvoll überbrücken und Prozesse effizienter machen – insbesondere im Kontext der Vorbereitung auf ein Verbraucherinsolvenzverfahren. Die Entwicklung reagiert zudem auf strukturelle Herausforderungen: Die Finanzierung qualifizierter Schuldenberatung ist in vielen Bundesländern nicht langfristig gesichert. Gleichzeitig erhöht die Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie den Bedarf an flächendeckenden, kostenfreien Angeboten weiter.
Wissenschaftliche Begleitung und Rollenverteilung
Die Entwicklungs- und Testphase ist für das erste Halbjahr 2026 angesetzt.
Für Presseanfragen zu dem Kooperationsprojekt wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der SCHUFA, die alle Anfragen koordiniert.
Die BAG-SB schließt sich dem Vorschlag der Verbraucherzentrale Bundesverband und des Deutschen Mieterbunds zum Mieterschutz im Gebäudeenergiegesetz an.
Bezahlbares Wohnen bleibt für viele Menschen eine der drängendsten sozialen Fragen. Mit der Mitmachaktion #besserwohnen sammelt die ARD Erfahrungen von Mieterinnen und Mietern und macht sichtbar, wo die größten Probleme auf dem Wohnungsmarkt liegen. Die Abschlussdokumentation „#besserwohnen – Wie stoppen wir die Mietkrise?“ läuft am Dienstag, 31. März 2026, um 22:50 Uhr im Ersten und ist auch in der ARD Mediathek angekündigt.
Die BAG-SB begrüßt, dass die Mietkrise erneut öffentlich aufgegriffen wird. Hohe Wohnkosten verschärfen für viele Haushalte die finanzielle Belastung und können Überschuldung begünstigen. Die Dokumentation greift Erfahrungen aus der ARD-Mitmachaktion auf und fragt danach, welche Ansätze Wohnen wieder bezahlbarer und verlässlicher machen können.
Termin vormerken: ARD-Story „#besserwohnen – Wie können wir die Mietkrise stoppen?“ am Dienstag, 31. März, um 22:50 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek.
Das Statistische Bundesamt meldete letzten Freitag:
„Im Jahr 2025 gab es 77 219 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 8,4 % mehr als im Vorjahr. Im Dezember 2025 erfassten die Amtsgerichte insgesamt 6 278 Verbraucherinsolvenzen und damit 12,3 % mehr als im Vorjahreszeitraum. (…)
Detaillierte Ergebnisse bieten die Tabellen 52411 (Insolvenzen) in der Datenbank GENESIS-Online sowie die Themenseite „Gewerbemeldungen und Insolvenzen“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.“
Quelle: Pressemitteilung Nr. 085, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/03/PD26_085_52411.html
Hier der Hinweis, dass die diversen Regeln zu den Energiesperren (StromGVV / GasGVV) durch die §§ 41f Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ersetzt wurden und zwar durch das „Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Energiebereich sowie zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften“, BGBl. 2025 I Nr. 347 vom 22.12.2025
Es lohnt sich die sorgfältige Lektüre des Gesetzestextes:
Nach den Absätzen 3 und 4 des § 41g EnwG hat der Grundversorger unverzüglich Kontakt mit dem örtlich zuständigen Sozialhilfeträger aufzunehmen, wenn der Kunde eingewilligt hat. Mit der Androhung einer Unterbrechung hat der Grundversorger dem Haushaltskunden den Vordruck einer Erklärung zur Einwilligung in die Kontaktaufnahme zum örtlich zuständigen Sozialhilfeträger zu übersenden.
„Mit dem vorliegenden Abschlussbericht werden die Ergebnisse einer vom Verbraucherschutzministerium (damalig: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz) in Auftrag gegebenen Evaluation der Bundesstatistik gemäß § 1 Überschuldungsstatistikgesetz veröffentlicht. Die Evaluierung wurde von Juli 2024 bis Juli 2025 unter der Leitung der INTERVAL GmbH und in Kooperation mit Prof. Dr. Kai-Oliver Knops (Universität Hamburg) durchgeführt.“
Quelle und Download: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Fachpublikationen/2025_Evaluation_Ueberschuldungsstatistik.html
Aus der Zusammenfassung: „Ein besonderes Interesse der Evaluation lag auf dem Erhebungsmerkmal „Auslöser der Überschuldung“. In der Gesamtschau der Ergebnisse zeigt sich, dass dieses Erhebungsmerkmal von den Beratungsstellen sehr unterschiedlich erfasst wird und somit die Aussagekraft der Statistik einschränkt.“ (Seite 46)
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. hat ihren Ratgeber „Schuldenfrei im Alter“ aktualisiert.
„Der Ratgeber informiert verständlich über Renten, Versicherungen, Möglichkeiten der Kostensenkung und Hilfsangebote. Zahlreiche konkrete Tipps zeigen Wege auf, wie man sich auf mögliche finanzielle Veränderungen im Alter vorbereitet und wie Überschuldung vermieden oder bewältigt werden kann. Die Publikation wurde in Zusammenarbeit mit der Diakonie Deutschland verfasst.“ Quelle und Download unter: https://www.bagso.de/publikationen/ratgeber/schuldenfrei-im-alter
Das iff-Überschuldungsradar 46 von Caro Berndt setzt sich „kritisch mit den Chancen und Risiken einer Wirkungsorientierung in der sozialen Schuldnerberatung auseinander. Es zeichnet den aktuellen Diskurs zur Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit nach und entwickelt fachliche Argumente für entsprechende Ansätze im Kontext der Schuldnerberatung.“
Quelle und mehr: https://www.iff-hamburg.de/2026/02/26/wirkungsorientierung
Siehe auch: https://www.paritaet-berlin.de/themen/wirkung-und-nachhaltigkeit/wirkungsorientierung-in-der-sozialen-arbeit